Vertrauen in Demokratie. Wie zufrieden sind die Menschen in Deutschland mit Regierung, Staat und Politik?
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DE
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Bonn
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EDOC
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Abstract
Weniger als die Hälfte der Menschen in Deutschland ist damit zufrieden, wie die Demokratie im Land funktioniert. Zwei Drittel glauben, dass es den nachfolgenden Generationen schlechter gehen wird. Das ist das besorgniserregende Ergebnis der vorliegenden Studie. Vor allem sozial schlechter gestellte Bürger_innen haben wenig Vertrauen in die politischen Prozesse und Ergebnisse. Dazu zählen mehr als 70 Prozent derjenigen, die sich selbst der Arbeiter- oder Unterschicht zuordnen, und 67 Prozent der Menschen mit geringem Einkommen. Auch regional zeigen sich erhebliche Unterschiede. In Westdeutschland ist knapp die Hälfte der Bürger_innen zufrieden mit der Demokratie. In Ostdeutschland hingegen ist es nur etwas mehr als ein Drittel. Auffallend ist, dass dieser Abstand zwischen den Werten in Ost und West seit der Wiedervereinigung nahezu unverändert geblieben ist. Die Unzufriedenheit richtet sich einerseits dagegen, wie das politische System funktioniert. Sie entzündet sich aber auch an den Ergebnissen von Politik. Die Friedrich-Ebert-Stiftung will mit der Studie die notwendige Debatte darüber bereichern, wie das Vertrauen in die Demokratie gestärkt werden kann.
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