Ist der anthropogene Treibhauseffekt in langen mitteleuropäischen Meßreihen nachweisbar?

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Offenbach/Main

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ZLB: 92/2203-4

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Abstract

Mit drei Untersuchungen zur Frage ob und gegebenenfalls wie sich unser globales Klima in den kommenden Jahrzehnten als Folge anthropogener und anderer Einflüsse ändert, wollen Wissenschaftler des Deutschen Wetterdienstes zur Versachlichung dieser Diskussion beitragen. Im ersten Beitrag werden beispielhaft fünf besonders lange Meßreihen der Lufttemperatur aus Mitteleuropa vorgestellt und auf ein "Treibhauseffektsignal" hin untersucht, wobei besonders Gewicht auf die "Paradestation" Hohenpeißenberg gelegt wird, die dem Ideal einer ungestörten Bergstation sehr nahe kommt. Der zweite Beitrag untersucht die Wassertemperatur in der Deutschen Bucht, deren Messung erhebliche Probleme aufweist, weshalb auch die Erstellung einer langen, homogenen Meßreihe besonders schwierig ist. Der dritte Beitrag untersucht die Zeitreihe des geostrophischen Windes in der Deutschen Bucht. Die zu einer Ableitung benutzten Luftdruckmessungen dürften praktisch frei von lokalen Einflüssen sein, so daß sich ein brauchbarer Indikator für eventuelle Windänderungen ergibt. st/difu

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60 S.

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DWD intern; 38