Allein und gemeinsam - Verkehrsträger des Güterfernverkehrs im Leistungswettbewerb. Gemeinschaftsveranstaltung des Deutschen Verkehrsforums e.V. und des Verbandes der Automobilindustrie e.V. am 26. September 1996 während der 56. Internationalen Automobil-Ausstellung Nutzfahrzeuge vom 21.-29. September 1996 in Hannover.

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Frankfurt/Main

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ZLB: 98/3527

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In der dokumentierten Diskussion geht es um die Forderung zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Bahn. Ausgangspunkt ist dabei eine zum Einstieg abgedruckte Studie zum Vergleich der Transportqualitäten der Verkehrsträger im Güterverkehr. Die Gutachter gelangen zu dem Ergebnis, daß die Verlagerung auf die Schiene bei den derzeitigen Produktionsstrukturen der Eisenbahn nur sehr begrenzt möglich ist. Insbesondere die Flexibilität des Lkw und seine Nähe zu den Kunden und den volkswirtschaftlichen Produktionsprozessen sind meist ausschlaggebend für die Wahl des Lkw. Gleichwohl sei eine Eisenbahn, die im Güterverkehr europaweite Spitzenleistungen erbringen würde, als Verkehrsdienstleister unverzichtbar. Themen der Podiumsdiskussion verschiedener Interessensvertreter sind die Qualitätsanforderungen des Güterverkehrs und die Innovationspotentiale von Schiene und Straße. Es wird festgestellt, daß markt- und nachfrageorientierte Qualitätsprofile gütergruppenspezifisch sind. Wichtig sind jedoch meist Flexibilität, Zuverlässigkeit und Termintreue. Ein Ansatzpunkt für Verbesserungen der Bahn könnte in der Ausbau der Logistikkompetenz liegen. eh/difu

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84 S.

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Schriftenreihe des Verbandes der Automobilindustrie; 83