Industrielle Standortanforderungen im Wandel. Auswirkungen auf die Regionalstruktur aus der Sicht der Planung.

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ZZ

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SEBI: Zs 360-4
BBR: Z 264a
IRB: Z 36b

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Zusammenfassung

Es ist abzusehen, daß eine wirtschaftsstrukturelle Verschiebung hin zu informationsintensiven, dienstleistungsbezogenen, forschungsgebundenen Produktionsfunktionen und -programmen stattfindet, mit qualifizierten Arbeitskräften, einer qualitativ hochstehenden und vielfältigen Struktur mittelständischer Zulieferer und Marktnähe. Ressourcensysteme werden immer wichtiger. Hierdurch bedingt werden letztlich groß- und kleinräumige Segregationsprozesse stattfinden, die Ausdruck einer Arbeits- und Funktionsteilung sind. Die Chancen für eine räumliche Dekonzentration werden dadurch zwar größer, Regionalpolitik wird jedoch nicht leichter Die Verdichtungsränder fangen die Sogeffekte in periphere Räume ab, Verdichtungskerne kranken an überholten Strukturen, Förderung von Verdichtungsräumen erhöht jedoch deren social costs, das raumwirksame Potential von Leistungstransfers wird aus verschiedenen Gründen eingeschränkt, zukünftige Standortpräferenzen von Wirtschaft und Bevölkerung sind an Verdichtungen gebunden, was für periphere Räume problematisch ist. Regionalpolitik muß zunehmend Ausgleichs- und Integrationspolitik werden und von Allokationszielen Abstand nehmen.

Beschreibung

Schlagwörter

Industriestandort, Standortfaktor, Wirtschaftsraum, Dezentralisation, Wirtschaftswachstum, Wirtschaftspolitik, Regional

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In: Stadtbauwelt, Berlin 57 (1978), S. 36-39, Lit.

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Industriestandort, Standortfaktor, Wirtschaftsraum, Dezentralisation, Wirtschaftswachstum, Wirtschaftspolitik, Regional

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