Bürgerbeteiligung in benachteiligten Stadtteilen. Eine Analyse ausgewählter Quartiere des Landesförderungsprogramms "Soziale Stadt NRW".
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Bochum
item.page.language
item.page.issn
0943-6790
item.page.zdb
item.page.orlis-av
ZLB: 4-2009/919
item.page.type
item.page.type-orlis
FO
relationships.isAuthorOf
Abstract
In einer empirischer Analyse wird festgestellt, dass Entscheidungsfindungsprozesse und deren Problembearbeitung mit der Partizipation der Bürger auf untere föderale Ebenen delegiert werden können und für eine Bürgerbeteiligung in erneuerungsbedürftigen Quartieren Potenzial vorhanden ist. Die Untersuchungen in den Programmgebieten zeigen, dass speziell bei den Teilnehmern von Projekten die Identifikation mit dem Quartier zunehmend erfolgreich ist. Die Analyse zeigt weiter, dass nur engagierte, politisch aktive Bürger und Netzwerke sich bereit erklären, Lösungen für gemeinwohlorientierte Fragestellungen zu suchen. Durch die Aktivierungs- und Beteiligungsangebote werden vor allem Multiplikatoren, Intermediäre sowie Geschäftsleute erreicht. Erkennbar sind eine starke Konzentration auf traditionelle, projektbezogene aktivierende Instrumente und Formen, weniger auf eine quartiersweite Bürgerbeteiligung. Nachbesserungsbedarf liegt in der Wahl der Beteiligungsinstrumente vor allem zur Einbeziehung von Migranten. Finanzielle und personelle Mittel sind wichtige Säulen eines nachhaltigen Erneuerungsprozesses, Motor des Beteiligungsinstruments ist das Stadtteilmanagement mit seinen Netzstrukturen. Das Landesprogramm "Soziale Stadt NRW" bleibt ein Strukturprogramm, das hohe Ansprüche stellt, die auf längere Sicht erhofften Erfolge und Wirkungen und seiner Umsetzung in den Stadtteilen sind nicht feststellbar.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
42 S.
Citation
item.page.dc-subject
item.page.subject-tt
item.page.dc-relation-ispartofseries
Diskussionspapiere aus der Fakultät für Sozialwissenschaft Ruhr-Universität Bochum; 08/1