Der kulturelle Kontext der Modernisierung.

Riegel, Klaus-Georg
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1986

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IRB: Z 1140
SEBI: Zs 1543-4

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Zusammenfassung

Das Modernisierungspotential von Entwicklungsgesellschaften ist wesentlich durch ihre kulturelle Tradition bestimmt. Ohne diese kulturelle Tradition können diese Gesellschaften keinen eigenen Entwicklungsweg suchen. Der Rückgriff auf die eigene kulturelle Tradition ermöglicht es ihnen erst, die Differenz zwischen überliefertem Selbstverständnis und exogener Modernität westlicher Gesellschaften zu begreifen und den eigenen kulturellen Standort im Entwicklungsgefälle zu begreifen. Die kulturelle Tradition umreißt die eigene Ausgangslage, in der sich die Mehrheit der Bevölkerung befindet, deren Erlebniswelt in magischer Praxis, verwandtschaftlicher Solidarität, messianischer Aufbrauchsbereitschaft und religiöser Selbstfindung wurzelt. Die kulturelle Tradition erlaubt es ihren Entwicklungseliten, jene doppelbödige Identität aufzubauen, die weder westlich noch traditional genannt werden kann, da diese Eliten in keiner dieser traditionalen und modernen Welten je heimisch geworden sind. (-z-)

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Entwicklung und Zusammenarbeit, Frankfurt/Main 27(1986), Nr.8/9, S.17-19

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