Der Einäugige im Straßenverkehr

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SEBI: 81/1410

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Abstract

Der Autor faßt seine Arbeit wie folgt zusammen: Theoretische Überlegungen weisen darauf hin, daß der Einäugige im Straßenverkehr unfallanfälliger ist als der Zweiäugige.Eine statistische Auswertung am gerichtsmedizinischen Institut Zürich zeigt aber, daß er im Durchschnitt keine erhöhte Gefahrenquelle darstellt.Er vermag sein Gebrechen durch besondere Vorsicht zu kompensieren.Im Vordergrund seiner Schwierigkeiten stehen Fehler der Tiefenabschätzung.Wahrscheinlich deswegen haben Einäugige statistisch doppelt so wiele Auffahrunfälle wie ihre Vergleichspersonen.Die Störungen, bedingt durch Gesichtsfeldausfälle, werden offenbar durch häufige Kopfbewegungen ausgeglichen.Die Verlängerung der Dunkeladaption und ein verstärktes Blendungsgefühl des Einäugigen haben sich selten als nachteilig bzw. besonders verkehrsgefährdend erwiesen.Die Gewöhnung an eine plötzliche Einäugigkeit gelingt in der Regel rasch; eine Fahr-Karenz von ca. 4 Monaten erweist sich als ausreichend. ed/difu

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Einäugiger, Straßenverkehr, Gesichtsfeld, Statistik, Verkehrssicherheit, Verkehrsunfall, Unfallhäufigkeit, Gesundheitswesen, Verkehr

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Zürich:Juris (1970), 32 S., Abb.; Tab.; Lit.(med.Diss.; Univ.Zürich 1970)

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Einäugiger, Straßenverkehr, Gesichtsfeld, Statistik, Verkehrssicherheit, Verkehrsunfall, Unfallhäufigkeit, Gesundheitswesen, Verkehr

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