Wirtschaftliche Effekte einer EU-Osterweiterung auf den Raum Wien.

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Wien

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ZLB: 97/2079-4
BBR: C 25 729

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Abstract

Die Studie will zu einer ersten, noch groben Abschätzung der zu erwartenden Effekte der EU-Osterweiterung auf den Wirtschaftsraum Wien kommen. Die Wirkungsanalyse bleibt auf die vier unmittelbar östlichen Nachbarstaaten Österreichs (Tschechische und Slowakische Republik, Ungarn, Slowenien - MOEL 4 - ) beschränkt. In einem ersten Abschnitt werden die makroökonomischen Entwicklungen in den Nachbarländern Mittel- und Osteuropas betrachtet. Die Analyse erfaßt dabei den aktuellen Strukturwandel in Industrie und Export, beschäftigt sich mit städtischen Agglomerationen im Wettbewerb und mit den österreichischen Direktinvestitionen in den MOEL-4. Der zweite Teil, der sich mit den möglichen ökonomischen Effekten auf den Wiener Raum dem eigentlichen Thema widmet, betrachtet zunächst in einer Rückschau die bisherige handelspolitische Entwicklung zwischen EU und MOEL 4 und die Effekte der bisherigen Liberalisierung und stellt grundsätzliche Überlegungen zum Fortbestand der ökonomischen Vorteile aus der Ostöffnung an. Nach einer Abwägung der (finanziellen) Risiken, die mit einem Beitritt dieser Staaten für die alten EU-Länder und damit auch für Österreich verbunden sind, wird ein Blick auf die derzeitigen Anpassungsprozesse der Industrie in der Stadt Wien geworfen. Detaillierter werden dann mögliche Auswirkungen der Osterweiterung auf die Dienstleistungen und auf den Arbeitsmarkt in Wien diskutiert. goj/difu

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140 S.

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Werkstattberichte; 15