Dimensionen des Wertewandels in Deutschland. Eine Analyse anhand ausgewählter Zeitreihen.

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Frankfurt/Main

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BBR: A 13 562

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Abstract

Die Studie hat sich zum Ziel gesetzt, Licht in das Dunkel der oftmals widersprüchlichen Wertewandeldiskussion zu bringen. Das Ausmaß und die Richtung des in Deutschland öffentlich diskutierten Wertewandels werden sorgfältig anhand empirischer Repräsentativstudien mit 3000 bis zu 20.000 Befragten aus den Jahren 1983 bis 1996 überprüft und dokumentiert. Ein wesentlicher Kern der Untersuchung ist, das Verhältnis von traditionellen Pflichtwerten im Vergleich zu eher "modernen" Selbstentfaltungswerten zu ermitteln. Es wird aufgezeigt, daß die populäre Individualisierungshypothese im Lichte aktueller Ergebnisse gegenwärtig wenig Unterstützung erfährt: Ganz im Gegenteil gewinnen traditionelle Werte wie "Familienorientierung" in den letzten 10 Jahren wieder an Bedeutung, während das Streben nach "Freiheit und Unabhängigkeit" abnimmt. Auch mit Blick auf die aktuelle Diskussion um "Lebensstile" zeigt sich, daß traditionelle Sozialstrukturkonzepte durchaus nicht ihre Bedeutung verloren haben und daß etwa die Konsumorientierung, die ein wesentliches Element von Lebensstilmodellen ist, abgenommen hat. - Bö.

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209 S.

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