Waren um die Welt bewegen. Strategien und Standorte im Management globaler Warenketten.

Verl. MetaGIS
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Mannheim

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ZLB: 2006/3267

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Abstract

Unternehmen der Güterverkehrsbranche haben sich aufgrund gestiegener Anforderungen ihrer Kunden und erleichtert durch nationalstaatliche Deregulierungs- und Liberalisierungsmaßnahmen im letzten Jahrzehnt zu kompetenten logistischen Dienstleistungsunternehmen entwickelt. Sie übernehmen komplexe Aufgaben in der Organisation globaler Wertschöpfungsketten und werden so zu Vernetzungsunternehmen der Weltwirtschaft: Der Verknüpfung von Strukturen moderner globaler Produktionssysteme mit den Strategien und Standorten von Logistikdienstleistern ist in der Geographie bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden. Die Sichtweise eines systemischen Zusammenhangs zwischen Produktion und Distribution ist jedoch notwendig, um Erklärungsansätze für Entwicklungstendenzen im globalen Güterverkehr liefern zu können. Der erste Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Neuorganisation globaler Warenketten und den Anforderungen, die daraus an die Logistikorganisation produzierender Unternehmen entstehen. Im zweiten Teil wird der Blick auf die aktuellen Reorganisationsprozesse bei unterschiedlichen Typen von logistischen Dienstleistern (private Speditionsunternehmen, Post und Bahn) gelenkt, bevor im dritten Teil Beispiele für die Entwicklung logistischer Knotenpunkte der Weltwirtschaft (Flughäfen und Seehäfen) diskutiert werden. difu

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124 S.

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Studien zur Mobilitäts- und Verkehrsforschung; 11