Biographische Determinanten der räumlichen Mobilität.
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DE
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Hannover
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ZLB: 92/2413
BBR: B 12 156
BBR: B 12 156
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Abstract
In diesem Beitrag werden die Bedingungen und Motive der Gemeindegrenzen überschreitenden Wanderungen auf der Basis von Längsschnittsanalysen in ihren Wechselwirkungen mit biographischen Ereignissen der Ausbildungs-, Erwerbs- und Familienbiographie untersucht. Empirische Grundlage der Studie ist ein biographischer Survey von 1.576 Lebensläufen der Geburtsjahrgangskohorten 1950 und 1955 in drei ausgewählten regionalen Lebensräumen. Die hier erstmals durchgeführte Kombination von demographischer Kohortenanalyse, regionaler Lebensraumanalyse und biographischer Theoriebildung führt zu neuen Ergebnissen über die Veränderungen der Migrationsmotive zwischen den Kohorten und den Wandel der Motivgruppen innerhalb der Kohorte in Abhängigkeit vom biographischen Entwicklungsprozeß. Als eine zentrale Einflußgröße für die Wanderungsbiographie erweist sich die Ausbildungsbiographie, und zwar sowohl in ihren allgemein- als auch berufsbildenden Kompontenten. Bildungsinduzierte Wanderungen werden in einer relativ begrenzten Altersspanne wirksam, in der aber die weitaus meisten Wohnortwechsel im Lebenslauf erfolgen. Mit steigendem Alter nimmt die Bedeutung der familienbedingten Wanderungen stetig zu. Die mit der Erwerbsbiographie im Zusammenhang stehenden Wanderungen nehmen nach einer Phase der beruflichen Konsolidierung zwischen dem 30. und 35. Lebensjahr deutlich ab. Die nachgewiesenen Zusammenhänge differieren regional. - (n.Verf.)
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S.27-52
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Forschungs- und Sitzungsberichte; 189