Geschmack. Kunst und Konsum. Kulturpolitik und Wirtschaftspolitik in Frankreich und Württemberg 1805-1845.

Vandenhoeck & Ruprecht
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Vandenhoeck & Ruprecht

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DE

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Göttingen

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ZLB: 97/908

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Zusammenfassung

Die These der Arbeit ist, daß seit Anfang des 19. Jahrhunderts durch Kunst- und Industrieausstellungen, durch Museen und Sammlungen für Kunst und Kulturgeschichte, durch die Institutionen der Geschmacksbildung ein Verständigungszusammenhang zwischen Produzenten und Konsumenten über Warenästhetik und Sachkultur systematisch hergestellt wurde. "In der Untersuchung wird, erstens, nach den Umständen gefragt, die dazu führten, daß ein Verständigungszusammenhang zwischen Produzenten und Konsumenten um einen Kanon musealisierter Meisterwerke Bildender Kunst herum organisiert und durch Museen, Ausstellungen, Zeichenfertigkeit und städtisches Ambiente garantiert werden sollte. Welche ökonomische, politische und kulturelle Konstellation führte zu der Strategie, museal geordnete und präsentierte Kunst als Medium der Verständigung über Warenästhetik zu nutzen? Welche Theorien und Erfahrungen über den Zusammenhang von Kunst, Geschmack und Ware lagen dieser Strategie zugrunde? Welche Wirkung sollte Kunst in den Institutionen der Geschmacksbildung entfalten? Gefragt wird - zweitens - nach Wirkungen, welche sich aus der Etablierung des Verständigungszusammenhangs für Gewerbe im Industrialisierungsprozeß tatsächlich ergaben. ... Drittens wird nach der Wirkung des Verständigungszusammenhangs auf das Konsumieren im Entstehungsprozeß der Konsumgesellschaft gefragt"(S. 14 f.). Ausgangspunkt der Arbeit ist die Identifikation der Umstände, unter denen dem Pariser Louvre die Aufgabe der Geschmacksbildung als Gewerbeförderung übertragen wurde. sg/difu

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455 S.

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Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft; 111