Ökologie und urbane Lebensweise. Untersuchungen zu einem anscheinend unauflöslichen Widerspruch.

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Braunschweig

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ZLB: 98/797
BBR: B 13 665

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RE

Abstract

Daß der ökologische Umbau bei jedem Einzelnen beginnen müsse, ist ebenso leicht gesagt wie schwierig zu befolgen. Gründe für die Kluft zwischen Umweltbewußtsein und Handeln gibt es viele - ein wesentlicher Grund liegt darin, daß ökologischer Umbau mit Verhaltenszumutungen verbunden ist, die in Widerspruch geraten können zu zentralen Zielen der Politik ebenso wie zu Emanzipationversprechen der städtischen Lebensweise: dem Ziel sozialer Gerechtigkeit, dem Leitbild Eigenheim, den Wünschen nach individueller Autonomie sowie nach Entlastung von Arbeit. Es wird untersucht, welche Verhaltensanforderungen mit ökologischen Maßnahmen für die Bewohner verbunden sind, welche guten Gründe die Menschen haben, sich gegen den eigentlich gutgeheißenen ökologischen Umbau zu wehren, aber auch: an welche Interessen und Vorstellungen vom richtigen Leben das Projekt Ökologischer Umbau anknüpfen könnte. Aber es gibt auch Widerstände, nicht nur weil es gegen die bisherige Logik ökonomischen Wachstums verstößt, sondern auch, weil die in den zurückliegenden 150 Jahren industrieller Urbanisierung erlernten Lebensweisen sich ändern müssen. difu

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198 S.

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