Investitionserfordernisse von Kohlendioxid-Minderungsstrategien.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Date

1995

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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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DE

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Berlin

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0012-1304

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IRB: Z 1120
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107

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Authors

Abstract

Die wirtschaftspolitische Debatte um Klimaschutzstrategien wird hauptsächlich von der Auseinandersetzung um die Einführung und Ausgestaltung von CO2- oder Energiesteuern und verschiedenen Varianten der Rückführung des Aufkommens dieser Steuern geprägt. Wirkungsanalysen konzentrieren sich auf die Folgen veränderter relativer Preise der Produktionsfaktoren und einer dadurch veränderten Kostenbelastung der Untemehmen. Weniger diskutiert wurde bisher, wie die Investitionserfordernisse von Klimaschutzstrategien bewältigt werden können, obwohl die entscheidenden technischen Potentiale zur Verminderung von CO2-Emissionen in einer Substitution von Energie durch Kapital liegen. Durch zusätzliche technische Maßnahmen kann bis zum Jahr 2020 in den alten Bundeständern eine Verringerung der CO2- Emissionen gegenüber denen im Jahre 1987 um 40 vH erreicht werden. Hierzu sind gegenüber einer Referenzentwicklung, bei der mit einer Emissionsminderung um 14 vH gerechnet werden kann, Mehrinvestitionen in Höhe von 360 Mrd. DM (in Preisen von 1990) verteilt auf einen Zeitraum von 25 Jahren - erforderlich. Ein Großteil dieser Investitionen dient einer Verbesserung der Energieeffizienz im Raumwärmebereich, wobei allein 260 Mrd. DM der Mehrinvestitionen in Wohngebäude fließen.

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Wochenbericht

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Nr.14

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S.284-291

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