Die ostdeutsche Kolonialstadt des 13. Jahrhunderts und ihre südländischen Vorbilder.

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IRB: 62 KELL

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Abstract

Das einzige Grundrißmuster der Antike - das Schachbrettmuster - war im Mittelalter nördlich der Alpen und nördlich der Loire verändert und in seiner Grundform nicht mehr zu finden. Der Autor versucht die Ursprünge des schachbrettförmigen Stadtgrundrisses der deutschen Kolonialstädte östlich der Elbe, den Gründungen seit Beginn des 13. Jahrhunderts, aufzudecken und beginnt mit den Städten Kulm und Neubrandenburg. Evolutionäre Entwicklungen des Grundrisses über Zeit und Raum etwa von der Wiener Neustadt her werden ebenso verworfen, wie Einflüsse von den "Bastides" Südfrankreichs wie Stadtgründungen in der Toskana, die zeitlich zu spät liegen, als daß sie einen Einfluß auf Ostdeutschland gehabt haben könnten. Ein Einfluß aus Palestina über den Deutschen Ritterorden wird ausgeschlossen, aber der Autor zeigt anhand von Gründungsdaten, daß von Piemont in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts eine Spur von Stadtgründungen nach dem Rastergrundriß über Österreich nach Schlesien führt. lt/difu

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Kolonialstadt, Grundrissschema, Schachbrettmuster, Stadtgeschichte, Siedlungsgeschichte, Theorie

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Wiesbaden: Steiner (1979), 76 S., Kt.; Abb.; Lit.

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Kolonialstadt, Grundrissschema, Schachbrettmuster, Stadtgeschichte, Siedlungsgeschichte, Theorie

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Sitzungsberichte der wissenschaftlichen Gesellschaft; 16,3