Wie smart kann die Stadt für alle sein? Die digitale Revolutionierung der Städte muss eine soziale Revolution für die Menschen sein.

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Berlin

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1867-3163

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ZLB: Kws 149/50

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Abstract

Das Paradigma der "Smart City" hat in den letzten Jahren in der Fachöffentlichkeit sowie in der Stadtforschung und -planung an Bedeutung gewonnen. Mit ihm geht das Versprechen eines gesamtheitlichen und innovativen Entwicklungskonzepts einher. Es wird suggeriert, mit dem klugen Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien könnten Städte nicht nur effizienter, moderner und inklusiver werden, sondern auch noch das dringlichste Problem unserer Zeit, den Klimawandel, in den Griff bekommen. Die Autoren zeigen, wie im Gegensatz zu dieser urbanen Verheißung und allen "grünen Zukunftsvisionen" gegenwärtig vor allem technizistische Ansätze sowie einseitige ökonomische Interessen die Debatte und Entwicklung bestimmen, bei der die soziale Frage völlig außen vor bleibt. Eine "Smart City" von links einzufordern kann indes nur heißen, Digitalisierung plus Vergesellschaftung aller städtischen Infrastrukturen einzufordern, also: Städte für jene, die in ihnen leben.

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4 S.

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Standpunkte; 11/2016