Multilokales Wohnen. Freizeitmobilität als räumlich verteiltes Wohnen.

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CH

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Zürich

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ZLB: 94/1926-4
BBR: C 23 476

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S
FO

Abstract

Menschen werden mobil, suchen alternative Orte auf, weil ihnen ihr Zuhause nicht das gibt, was sie benötigen. In der Freizeitmobilität, die als eine Form multilokalen Wohnensbegriffen werden kann, spiegelt sich ein Problem des Zuhause- Wohnens. Um diese These empirisch zu prüfen, wurden in zwei Wohnquartieren in der Stadt Bern 543 Personen befragt. Mit Hilfe eines Fragebogens wurde die Bindung der Bewohner an ihre Wohnsituation sowie deren emotionalen Beziehungen zu Wohnung und Fahrzeug ermittelt. Außerdem hatten die Befragten während einer Woche ihr Mobilitätsverhalten zu protokollieren. Zusätzlich wurden vertiefenden Interviews mit den Bewohnern über ihr Wohnverhalten geführt. Resultate lassen sich zunächst in fünf Punkten zusammenfassen, die um andere Befunde angereichert und vor dem Hintergrund der emotionalen Regulationstheorie weitergehend interpretiert werden können: der Geborgenheits-, der Verkehrs-, der Garten-, der Rendez- vous- und der "Auto-Salon"-Effekt. Im Ergebnis zeigte sich, daß die Bindung an das Zuhause sowohl mikro- wie auch makrowohnräumlich bestimmt ist. In der Konsequenz bedeutet das für die Bau- und Siedlungsplanung, daß Wohnungen und ihre Außenwohnräume für ihre Bewohner kultivierbar, d.h. individualisierbar und veränderbar bleiben sollen - Eigenschaften, die üblicherweise die automobilen Orte auszeichnen. Deshalb lautet die Empfehlung: Man baue Wohnungen wie Autos und Autos wie Wohnungen. goj/difu

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XI, 147 S.

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Berichte des NFP "Stadt und Verkehr"; 60