Bewegung handhaben oder: Planung als Problem? Eine Einladung das Denken der Stadtplanung am Beispiel infrastruktureller Praxis im peri­urbanen Raum von Mexiko­Stadt zu hinterfragen.

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DE

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Berlin

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2197-2567

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EDOC

Zusammenfassung

Dieser Beitrag setzt sich mit der auf der dritten United Nations Conference on Human Settlements (Habitat-III) formulierten Vorstellung von Planung auseinander. Dabei verfolgt der Autor einen Ansatz, bei dem sich der Fokus von der institutionellen Städteplanung ab- und sich stattdessen dem alltäglichen, in den Handlungen der Bewohner und Nutzer sich entfaltenden Tun und Werden der Stadt hinwendet. Ein solches Stadtmachen ("city making") beschreibe, wie Menschen ihre Wege im Raum kreuzen, sodass Überschneidungen entstehen, denen man städtische Wirkung beimessen könne. In der Literatur werde diese praxisorientierte Vorstellung von Stadt zunehmend unter dem Begriff der cityness diskutiert. Die Akteure dieser cityness möchte der Verfasser des Artikels als Stadthandelnde, als "practitioners of the urban" in den Blick nehmen. Nicht Planungsbeamte und Architekten, sondern Stadtbewohner stehen somit am Anfang der folgenden Betrachtung. Durch diesen Perspektivwechsel, so die These des Autors, lässt sich die Art und Weise wie Stadtplanung gemeinhin gedacht wird, aufzeigen und hinterfragen.

Beschreibung

Schlagwörter

Zeitschrift

Sub\urban

Ausgabe

Nr. 1/2

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Seiten

S. 225-242

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