Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung. Eine Untersuchung stadtplanerischer Instrumente unter Einbeziehung des Setting-Ansatzes der Gesundheitsförderung.

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Dortmund

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Zusammenfassung

Die Arbeit nimmt sich die Forderung nach Verknüpfung der Vorgehensweisen von Stadtplanung und Gesundheitsförderung zum Ausgangspunkt. Ausgewählte Instrumente der kommunalen räumlichen Planung (z.B. Bebauungspläne der Innenentwicklung, Integrierte Handlungskonzepte, städtebauliche Sanierungsmaßnahme) werden dahingehend untersucht, inwieweit sie die Interventionslogik des Setting-Ansatzes unterstützen. Der Setting-Ansatz gilt als Kernstrategie der Gesundheitsförderung. Im Setting-Ansatz geht es darum, durch Befähigung und unter partizipativer Einbindung der Menschen in ihren alltäglichen Lebenswelten ("Settings") die dort wirkenden Gesundheitsdeterminanten positiv zu beeinflussen. Methodisch wurde zunächst eine qualitative Fallstudienanalyse (Dokumentenanalyse und Experteninterviews zu acht Anwendungsfällen planerischer Instrumente) in München und Dortmund durchgeführt. In keinem Fallbeispiel (mit Ausnahme der Münchener Leitlinie Gesundheit) wird die Interventionslogik des Setting-Ansatzes im Sinne einer ganzheitlichen Strategie ersichtlich. Die einzelnen Kernelemente spielen aber schon eine Rolle, zumeist jedoch isoliert voneinander. Während die Anwendungsbeispiele der Bebauungspläne der Innenentwicklung auf baulich-physische Strukturentwicklungen fokussieren und kaum sozialräumliche Gesundheitsdeterminanten berücksichtigten, vereinen die Integrierten Handlungskonzepte ein breiteres Spektrum an gesundheitsdeterminierenden Strukturentwicklungen. Die Integrierten Handlungskonzepte stellen sich zudem als geeignete Plattformen zur planerischen Verankerung individueller Kompetenz- und Ressourcenentwicklungen dar. Überraschenderweise weisen alle Anwendungsfälle ein ähnlich niedriges Niveau für den Bereich der Partizipation auf.

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XVIII, 377 S.

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