Arbeitsplatzgenerierende Effekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

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Nürnberg

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0173-6574

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ZLB: 2003/3161

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Abstract

Frage ist, ob und ggf. unter welchen Bedingungen durch den Einsatz von ABM bzw. SAM innovative Tätigkeitsfelder sowie evtl. sogar neue Beschäftigungsinfrastrukturen entstehen, die sich auf Dauer ohne Arbeitsmarktförderung etablieren können. Die quantitativen und qualitativen Untersuchungen in vier Arbeitsamtsbezirken zeigen, dass Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in der Lage sind, neue und zusätzliche Arbeitsplätze durch eine gezielte Förderung zu schaffen. Die Erfolgsquoten der Maßnahmen sind dabei sehr heterogen: So entstanden z.B. bei 7,6 Prozent aller untersuchten Maßnahmen innovative Arbeitsplätze bzw. bei 3,1 Prozent sogar ganz neue Beschäftigungsinfrastrukturen (Touristik, Soziale Dienste etc.). Damit war auch ein entsprechender Zugewinn von neuen Arbeitsplätzen - verbunden, der hinsichtlich des Verhältnisses "Geförderte Personen zu neuen Arbeitsstellen" mit ca. 1:2 bezifferbar ist. Substitutions- und Mitnahmeeffekte können aufgrund der intensiven qualitativen Untersuchungen aller erfolgreichen Maßnahmen mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden, zumal die ABM den Bedarf bzw. die Nachfrage für die neu entwickelten Leistungen oftmals überhaupt erst induziert haben. Für die Erfolge sind sowohl endogene Potenziale der Projekte, d.h. z.B. hoch qualifizierte und hoch motivierte Teilnehmer, flexible und vernetzte Träger, innovative Branchen und Tätigkeitsfelder, als auch - schwer steuerbare - exogene Faktoren, wie Nachfragetrends, sozialpolitische Prioritäten u.Ä. verantwortlich. goj/difu

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VIII, 197 S.

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Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; 273