The Derbyshire heritage. The conservation of ordinariness.
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BBR: Z 2325
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Abstract
Tarn geht davon aus, daß Denkmalspflege nicht nur eine Erhaltung von historischen Gebäuden unter teilweise fragwürdigen zeitgenössischen Prämissen ist. Er möchte eine Integration des alten Baubestandes und der in langen Zeiträumen geschaffenen Kulturlandschaft mit den Erfordernissen der Gegenwart erreichen. Das Beispiel der Grafschaft Derby ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil hier ein landschaftlich reizvolles Gebiet, das einen der bekanntesten Nationalparks einschließt und die Bedeutung einer ,,ländlichen Lunge'' für die angrenzenden Industriegebiete hat, mit den Problemen der modernen Industriegesellschaft in verschiedenen Ausprägungen konfrontiert wird. Eine schon jetzt als übermäßig zu bezeichnende Frequentierung des Nationalparks bringt eine ernste Bedrohung von dessen Flora und Fauna. Die strikten Auflagen für die Erhaltung des alten Baubestandes und die Einfügung von Neubauten in diesen haben vielfach zu einer Pervertierung des Denkmalpflege-Gedankens und einer Verlagerung von Vororten der Industriestädte in die alten Dörfer und damit zur Zerstörung von deren Charakter geführt. Fragen der Dorfplanung, der Trassenführung der Straßen, der Existenzgrundlage für die ländliche Bevölkerung müssen als verschiedene Komplexe der Erhaltung und Pflege eines Nationaparkes gesehen werden, wenn der Charakter des Gebietes auch künftig erhalten bleiben soll.
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Denkmalschutz, Landespflege, Naturpark
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In: Town Planning Rev., Liverpool (1975) S. 451 - 465, Kt.; Lit.
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Denkmalschutz, Landespflege, Naturpark