Soziale Arbeit und Jugendkulturen. Jugendarbeit und die Dialektik von Herrschaft und Emanzipation im Kontext des Systemtheoretischen Paradigmas der Sozialen Arbeit.

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Marburg

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ZLB: 2007/398

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DI

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Soziale Arbeit handelt in einer fortwährenden Dialektik von Herrschaft und Emanzipation. Im Kontext einer neoliberal geprägten Ökonomisierung des Sozialen entstehen neue Ausprägungen dieser Dialektik, die beim Kontakt von Jugendarbeit und Jugendkulturen besonders deutlich werden. Durch eine Orientierung am Systemtheoretischen Paradigma der Sozialen Arbeit werden Perspektiven für den fachlichen Umgang mit diesen Herausforderungen aufgezeigt. Im Konzept einer Sozialen Arbeit als bedürfnisorientierte Menschenrechtsprofession lassen sich hier innovative Potenziale finden. Die verschiedenen Jugendkulturen seit Beginn des 20. Jhs. werden als ästhetisch-kulturelle Systeme mit ihren Merkmalen und Funktionen umfassend beschrieben. Dabei wird anschaulich, welche Funktionen sie übernehmen und welche Potenziale und Risiken sie für Jugendliche bieten. Am Beispiel des englischen Jugendmusikprojektes "Sound Live" wird deutlich, wie ein aktives Konzept der Jugendarbeit praktisch umsetzbar wird und welche Qualitätsmerkmale dabei relevant werden. difu

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332 S.

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