Das Anbindungsziel des Bayerischen Landesentwicklungsprogramms. Zu seinem Nutzen und den Gefahren einer Relativierung.
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Augsburg
item.page.language
item.page.issn
item.page.zdb
item.page.orlis-av
item.page.type
item.page.type-orlis
DI
EDOC
EDOC
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die in der laufenden Fortschreibung des Bayerischen Landesentwicklungsprogramms vorgesehene Lockerung des sogenannten Anbindungsziels, das die landesplanerische Zulässigkeit der Ausweisung neuer Baugebiete von der Anbindung an den Siedlungskern abhängig macht, hat zur höchst emotionalen Auseinandersetzung in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft geführt, nicht zuletzt deshalb, weil eines der bisher herausragenden Markenzeichen Bayerns seine gewachsene, überschaubare und weitgehend geordnete Siedlungsstruktur ist. Anliegen der Arbeit ist es, anhand objektiver Kriterien, wie den Leitkriterien der Raumordnung, siedlungs- und soziokulturellen Kriterien, Kriterien des Themenbereichs "Natur und Umwelt" und strukturpolitischen Kriterien, der Frage nachzugehen, welchen Nutzwert das bisherige, weitgehend stringente Anbindungsziel erbracht hat und welche Auswirkung unter eben diesen Aspekten die beabsichtigte Relativierung erwarten lässt. In der Vielzahl von Expertengesprächen wird versucht, das Meinungsbild in Politik, Gesellschaft und Fachwelt abzubilden. Bei kritischer Beurteilung der berührten Belange und unter Einbindung der erhobenen Expertenmeinungen ergeben sich aus einer Lockerung des Anbindungsziels bei Abwägung des Für und Wider gravierende Konsequenzen, die sich mit einer wohlverantwortlichen, fachgerechten Landesplanung nicht vereinbaren lassen.
Description
Keywords
Journal
item.page.issue
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
VII, 111 S., Anh.
Citation
item.page.subject-ft
item.page.dc-subject
item.page.dc-relation-ispartofseries
Schriften zur Raumordnung und Landesplanung; 43