Zur raumordnungspolitischen Bewertung einer Streckennetzkonzentration der Deutschen Bundesbahn.

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BBR: Z 700
SEBI: Zs 237-4
IRB: Z 1003

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Zusammenfassung

Bei der öffentlichen, regionalpolitischen Bewertung der Pläne zur Konzentration des DB-Schienennetzes steht der Personenverkehr deutlich hinter dem Güterverkehr zurück, was im wesentlichen darin begründet liegt, daß für den Güterverkehr, konkret den Wagenladungsverkehr, rechtliche und wirtschaftliche Änderungen befürchtet werden, während beim Personenverkehr lediglich Preis und Attraktivität bewertet werden. Für den Güterverkehr sind drei Aspekte von Belang 1. Die Rolle der Schiene als Transportmittel in der Fläche (im Hinblick auf die Sicherung von nichtlandwirtschaftlichen Arbeitsplätzen) und standortrelevante Wirkungen von Transportkosten, 2. die Schiene als Marktregulativ sowie 3. die Schiene als raumordnungspolitischer ,,Vertrauensschutz'' (Oettle). Angesichts der stark geminderten Bedeutung der Transportpreise, Ausweichmöglichkeiten auf Werk- und Containerverkehr (was den Preisspielraum des gewerblichen Güterverkehrs begrenzt) und der Kenntnis über die wirtschaftliche Lage der Bundesbahn sowie politische Wirkungsmechanismen, sind Streckennetzkonzentrationen nicht überzubewerten. Ihre Opportunitätskosten gerechnet, sollten sie eher als raumordnungspolitische Chance aufgefaßt werden.

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Schlagwörter

Schienenweg, Streckenstilllegung, Raumordnungspolitik, Schienengüterverkehr, Verkehrsbedienung

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Raumforschung und Raumordnung, Köln 36 (1978), H. 1/2, S. 21-27, Lit.

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Schienenweg, Streckenstilllegung, Raumordnungspolitik, Schienengüterverkehr, Verkehrsbedienung

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