Auf Bürgersuche. Der demografische Wandel beeinflusst die Entsorgungswirtschaft.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Demographie und Ökonomie sind unauflöslich miteinander verbunden. Dieser Zusammenhang schlägt nach neuen Untersuchungen zur Zukunftsfähigkeit von Regionen jetzt bis in die Entsorgungswirtschaft durch. Wenn in manchen Landstrichen bis zum Jahr 2030 die Bevölkerung um 30 Prozent schrumpft und zudem die Altersstruktur sowie die Haushaltsgrößen sich wandeln, dann bleiben auch das Abfallaufkommen und die Abwassermengen davon nicht unberührt. Eine Arbeitsgemeinschaft aus der Prognos AG und dem Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH (INFA) konzentriert ihre Forschungen auf diese Trends im Bereich Abfallwirtschaft. Dabei ist die veränderte Situation vor allem für Kommunen und Unternehmen der Abfallbranche von großem Interesse, weil deren millionenschwere Investitionen sich nur bei Auslastung rechnen. Konsequenzen des demographischen Wandels zeigen sich nicht nur beim bloßen Abfallaufkommen und der Abfallart, sondern auch bei Abfallsammlung, Abfalltransport und Logistik sowie bei Kostenstrukturen und Gebührensätzen. In dem Beitrag wird die Untersuchungsmethode von Prognos und INFA beschrieben. Wurden Hausmüllanalysen bis dato immer nur im Hinblick auf die Bebauungsstruktur interpretiert, so wird jetzt bei Prognos und INFA sehr kleinräumig analysiert. Die Ergebnisse zu den soziodemographischen Faktoren Alter, Haushaltsgröße, Einkommen werden im nächsten Schritt mit der Abfallzusammensetzung korreliert. Die Herausforderung besteht darin, regionsspezifisch den treibenden Faktor zu finden. Die Anpassung an den demographischen Wandel geht für die Entsorgungswirtschaft einher mit alternativer Fahrzeugtechnik wie etwa Mehrkammerfahrzeuge, Schaffung verdichteter Bringsysteme wie Wertstoffhöfe und Schrumpfung der Holsysteme auf ein Mindestmaß. Besonders viel versprechend beim Bemühen um weniger Aufwand erscheint die Intervallstreckung.

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Entsorga-Magazin

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Nr. 5/6

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S. 12-16

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