Wohnen. Ernst und Spiel des Wohnens. Unsystematische Gedanken zu einer primären Tätigkeit.

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0721-1902

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IRB: Z 75
ZLB: Zs 803-4
BBR: H 873

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Abstract

Fazit der Betrachtung der Wohn- und Lebensformen der letzten Jahrzehnte ist: Gelungenes Wohnen wird in unseren mobilen und abstrahierenden Zeiten weniger "Bleiben" heißen können als "Spielen". Das Spiel kann Wechsel, Improvisation und Provisorien aufnehmen. Es kann die Erinnerungen an Verhaltensweisen wachhalten, die sonst verlorengingen. Auf Freiheitsmargen ist es angewiesen, damit Rollen probiert werden können, wenn sie nicht passen. Wohnung in diesem Sinne wäre nicht das "Futteral" von dem Walter Benjamin sagt, es sei "das also, von dem man genau die Figur dessen abliest, der es bewohnt". Sie muß im Gegenteil so viel "Spiel" haben, daß sie Figuren erst ermöglicht.

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Deutsche Bauzeitung. db

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Nr.12

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S.48-53

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