Naturschutzgroßvorhaben als Impuls für den Strukturwandel und eine aktive Landschaftspolitik in urbanen und postindustriellen Räumen.

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Heidelberg

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0034-0111 (print)

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ZLB: 4-Zs 237
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

Der Beitrag befasst sich mit dem Naturschutzgroßvorhaben "Landschaft der Industriekultur Nord" im Saarland und dessen konzeptionellen Grundlagen. Ansatzpunkt für das Vorhaben ist das Verständnis, Natur und Landschaft nicht als physisches Objekt zu verstehen, sondern konstitutiv als soziales Konstrukt, das physische Objekte ästhetisch zueinander in Bezug setzt. Unterschiedliche Paradigmen im Umgang mit Natur und Landschaft werden identifiziert und als Perspektiven für den gesellschaftlichen Diskurs um eine Neuorientierung der altindustriellen und urbanisierten Region anerkannt. Dies fordert sowohl den tradierten und konservierenden Naturschutz als auch die Regionalentwicklung und räumliche Planung, die in Agglomerationen bis heute überwiegend einer Wachstumslogik folgen, heraus. Die erstmalige Umsetzung eines Naturschutzgroßvorhabens im urban-industriellen Raum kann neue Wege aufzeigen, eine pro-aktive Landschaftspolitik zu etablieren, die auf Diskussion, Meinungsaustausch und Partizipation sowie nachhaltige ökologische, soziale und ökonomische Prozesse setzt.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 5

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S. 341-355

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