Wohnungspolitik in Ostdeutschland.

Selbstverl.
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Selbstverl.

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Bonn

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BBR: C 24 214

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Abstract

Der Wohnungspolitik fällt unter den Bedingungen Ostdeutschlands eine ausgesprochene Schlüsselstellung zu. Der Verf. kommt in seiner Analyse zu dem Schluß, daß die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen - gemessen an den Risiken und Aufgaben, die der Wohnungssektor in Ostdeutschland mit sich bringt. Probleme sind z.B.: (1) die drohende Konzentration des Immobilienvermögens der ostdeutschen Städte in der Hand von wohlhabenden westdeutschen Vermögensanlegern; (2) die Tatsache, daß ostdeutsche Eigentümer von Mietshäusern, die aufgrund der niedrigen Mieten keine ausreichenden Erträge erwirtschaften, kaum in der Lage sind, ihre Objekte angemessen instandzusetzen und zu modernisieren. Aus diesem Grund fordert der Verf., verstärkt Programm-Mittel zugunsten der Eigentümer und der Investoren mit geringerem Einkommen und Vermögen einzusetzen. Dies ist deshalb unerläßlich, weil in der Regel die Ostdeutschen im Vergleich zu ihren westdeutschen Landsleuten kaum die Möglichkeit haben, Steuer-Minderbelastungen für die Finanzierung der Investition mit heranzuziehen. Um der Vermögenskonzentration des Immobilienbesitzes in westdeutscher Hand entgegenzuwirken, sollten die neuen Bundesländer beim Neubau preiswerte Reihenhäuser fördern. Es gibt interessante Erfahrungen aus Holland und Dänemark. Dazu sind komplexe Strategien der Wohnungsbauförderung notwendig, u.a. eine "Entrümpelung" von Bauverordnungen, die das Bauen besonders aufwendig und teuer machen. - (n.Verf.)

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40 S.

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