Zum Verhältnis von Sicherheit - Freiheit - Kindeswohl.

BWV Berliner Wissenschafts-Verl.
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BWV Berliner Wissenschafts-Verl.

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Berlin

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0034-1312

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SEBI: Zs 644

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RE

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Abstract

Der Autor greift im Leitartikel die allgemeine Spannung auf, die sich mit der zunehmenden Betonung von Sicherheit nicht nur für den Umgang mit straffälligen Kindern und Jugendlichen, sondern für den Umgang mit Risiken in unserer Gesellschaft insgesamt ergibt, und fächert die Frage- und Problemstellungen aus einer historischen und Gegenwartsperspektive auf. Er geht dabei auf die Frage ein, wie Sicherheit überhaupt festgestellt werden kann und welche Grundlagen für Beobachtungen zur Sicherheit in Deutschland vorhanden sind. Die Daten zur polizeilich registrierten Kriminalität sprechen wohl eher dafür, dass die für junge Menschen registrierte Kriminalität rückläufi g ist. Besondere Bedeutung haben im Zusammenhang mit Sicherheitsfragen freiheitsentziehende Maßnahmen bekommen. Geschlossene Heimunterbringung und Sicherungsverwahrung bilden zentrale Stichworte einer Sicherheitspolitik, die sich schwertut, die legitimen Belange von jungen Menschen angemessen einzubeziehen. Freiheitsentzug als Symbol für Sicherheit bringt offensichtlich weniger Konfl ikte im Hinblick auf die damit verbundenen Kosten mit sich als sozialpädagogische Maßnahmen, für die Konfl ikte und Dissens festgestellt werden.

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Recht der Jugend und des Bildungswesens

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Nr. 3

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S. 274-292

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