Trotz Skepsis als Säule der Energieversorgung anerkannt. Eine Allensbach-Analyse zur Beurteilung der Kernenergie.

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IRB: Z 252
SEBI: Zs 490-4

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Zusammenfassung

Die öffentliche Meinung über die Kernenergie hat sich in den letzten Jahren in ganz Europa kritisch entwickelt. Die Europäische Kommission stellt in allen Mitgliedsländern eine wachsende Skepsis gegenüber der Kernenergie fest. Dies wird allgemein als Konsequenz des Desasters von Tschernobyl angesehen. Trendanalysen in der BRD lassen den Schluss zu, daß der Einstellungswandel der SPD in der Kernkraftfrage, der mit dem Überwechseln in die Oppositionsrolle kompromissloser formuliert und vertreten werden konnte, ebenfalls vor Tschernobyl die Haltung zur Kernenergie negativ beeinflusste. In einer vergleichenden Untersuchung über die Berichterstattung in je 3 deutschen und französischen überregionalen Zeitungen über das Kernkraftunglück von Tschernobyl zeigte sich, dass diese Ereignisse und Konsequenzen daraus in der deutschen Presse wesentlich länger und ausführlicher behandelt wurden als in Frankreich. Dies zeigt auch ein Vergleich mit der Einstellung zur Kernkraft in Großbritannien. Trotz der wachsenden Skepsis gibt es keinen Erwartungsdruck der Bevölkerung zum raschen Ausstieg aus der Kernkraft. (hg)

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Energieversorgung, Atomenergie, Bevölkerung, Bewertung, Versorgungssicherheit, Kernenergie, Befragung, Trend, Analyse, Versorgung/Technik

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Berliner Bauwirtschaft, Wiesbaden 40(1989), Nr.19, S.402-403, Tab.

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Energieversorgung, Atomenergie, Bevölkerung, Bewertung, Versorgungssicherheit, Kernenergie, Befragung, Trend, Analyse, Versorgung/Technik

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