Kommunales Bildungsmanagement. Strategische Steuerung und Organisation.

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Köln

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Bei der Implementierung eines kommunalen Bildungsmanagements sind zwei Erfolgsfaktoren wesentlich: 1. Es müssen, um die notwendigen Veränderungen nachhaltig und wirksam einzuleiten, qualifizierte Planungs- und Umsetzungsprozesse strategisch angelegt und gesteuert werden (Bildungsmanagement als kommunale Querschnitts- und Gesamtsteuerungsleistung). Dies erfordert die Entwicklung eines Strategischen Handlungskonzepts. Überall dort, wo bereits strategisches Management praktiziert wird, lässt sich bei entsprechender Ausgestaltung und Modifizierung der Planungsprozesse und -instrumente das Bildungsmanagement im Rahmen etablierter Prozesse und weitgehend mit den vorhandenen Instrumenten bewältigen. 2. Den Bürgern steht ein reichhaltiges und ausdifferenziertes Bildungsangebot vor Ort zur Verfügung: Für einen Teil der Angebote ist die Kommune selbst verantwortlich, der überwiegende Anteil von Bildungsangeboten wird jedoch von externen Akteuren in eigener Autonomie erstellt. Diese "Gemengelage" erfordert geeignete Organisationsformen, die die unterschiedlichen Zuständigkeits- und Handlungsebenen integrieren. Die notwendige Abstimmung und Verzahnung der verschiedenen internen und externen Akteure und deren Leistungen im Bereich Bildung wird durch eine Etablierung und Organisation von Netzwerken erreicht. In Abhängigkeit von der örtlichen Situation kann die Implementierung einer federführenden Organisationseinheit - beispielsweise eines Bildungsbüros - sinnvoll sein. Ein Bildungsbüro fungiert als "Scharnier" zwischen den Akteuren, begleitet und koordiniert die Aktivitäten im Handlungsfeld Bildung.

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84 S.

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KGSt-Bericht; 2014, 4