Verkehr der Zukunft: Ist unsere Mobilität auch künftig gesichert?

E. Schmidt
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E. Schmidt

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Berlin

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0340-4536

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ZLB: Kws 335 ZB 6808

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Abstract

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat aus jahrzehntelang gewonnenen Daten, Trends und Prognosen "VIVER" entwickelt, die Vision für nachhaltigen Verkehr in Deutschland im Jahr 2050. Nach der Vision des ISI wird sich das Verhältnis der Menschen zum Automobil als Statussymbol stark verändern und die Wahl der Verkehrsmittel erfolgt nutzungsabhängig. Als Alternative zum privaten Auto können umfangreiche Mobilitätspakete den barrierefreien Zugang zu allen Verkehrsmitteln im Personenverkehr durch einfache und standardisierte Informations- und Buchungssysteme gewährleisten. Sharing-Angebote können spontan und ohne Vorbuchung genutzt werden. Die Forscher des ISI gehen davon aus, dass in einem nachhaltigen Verkehrssystem der Personen- und Güterverkehr nicht weiter wachsen würde. Dem stehen jedoch die aktuellen Prognosen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur entgegen. Danach wird allein schon bis 2030 die Verkehrsleistung im Personenverkehr um 13 Prozent zunehmen, im Güterverkehr sogar um 38 Prozent. Eines aber ist sicher: Der Verkehr der Zukunft wird intelligenter sein. Ausgehend von den Thesen des ISI wird in dem Beitrag die Frage gestellt, ob die Mobilität in Deutschland zukünftig gesichert ist. Dabei wird insbesondere auf das Thema Autonomes Fahren, Fahrerassistenzsysteme, Navigationssysteme und zentral gesteuerte Verkehrsleitsysteme eingegangen. Außerdem wird auf die Entwicklung des Güterverkehrs eingegangen. Hier wird ausgeführt, dass die Komplexität der Logistik exponentiell wächst und technologische Innovationen dabei helfen werden, immer komplexere Logistik-Prozesse zu optimieren. Abschließend wird festgehalten, dass technische, organisatorische und ökologische Systeme zusammenwachsen, sich vernetzen und damit auch in Zukunft eine ausreichende, sichere und bezahlbare Mobilität gewährleisten.

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Verkehr und Technik

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Nr. 9

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S. 335-338

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