Kulturelle Einrichtungen als Instrument städtebaulicher Entwicklungsstrategien im internationalen Vergleich.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Grundlage für den Beitrag sind Expertisen zur Bedeutung der Kultur für die wirtschaftliche Entwicklung in Städten und Regionen Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Österreichs und den USA. Sie zeigen, daß kulturelle Einrichtungen immer stärker auch als Instrument städtebaulicher Entwicklungskonzepte eingesetzt werden. Kommunen profitieren von der hohen Standortflexibilität und der relativen Gestaltungsfreiheit, die ihnen der Bereich der kulturellen Infrastruktur wie kein anderer Bereich kommunaler Bautätigkeit bietet. Dabei sind städtebauliche Ziele u.a. die Erhöhung der Urbanität und Lebensqualität, die Gliederung des Stadtraumes, die Schaffung neuer Standortangebote, die Steigerung der Attraktivität und Akzeptanz neuer Entwicklungsprojekte und das Setzen von Impulsen für neue räumliche oder strukturelle Entwicklungsziele. Gleichzeitig ist aber auch festzustellen, daß international der Bauboom neuer Kultureinrichtungen nachläßt. Auch hier ist der Grund in allen Ländern identisch: Die Ressourcen werden knapper. Überall wird versucht, neue Ressourcen zu erschließen oder vorhandene Ressourcen effektiver einzusetzen. Dazu müssen aber die Perspektiven des Handlungsfeldes Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung stärker ins Bewußtsein dringen, müssen alle öffentlichen Akteure ihre Aktivitäten koordinieren, muß die Kooperation mit privaten Akteuren neu organisiert werden. - (n.Verf.)

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S.37-42

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