Migrantisches Unternehmertum in der Stadt: Tanzen, wo die Musik spielt.
Springer Spektrum
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Springer Spektrum
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DE
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Berlin
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ZLB: Kws 580/39
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Abstract
Der Nexus von Migrantenvierteln und migrantischem Unternehmertum wurde lange Zeit in der Wissenschaft als gegeben angenommen. Mit Beginn der 90er-Jahre meldeten sich jedoch zunehmend kritische Stimmen zu Wort, die diesen Nexus und auch die Verbreitung "ethnischer" Geschäftsmodelle in Frage stellten. Vor diesem Hintergrund werden drei Fragen aufgeworfen: Wie ist migrantisches Unternehmertum in deutschen Städten zu verorten? Wie "ethnisch" sind Migrantenunternehmen? Und gibt es räumliche Unterschiede in der Nutzung ethnischer Geschäftsmodelle? Im konzeptionellen Teil wird die nordamerikanische Debatte um ethnische Ökonomien dargestellt sowie die Diskussion in Europa zusammengefasst. Der empirische Teil basiert auf zwei deutschlandweiten Datensätzen zu migrantischem Unternehmertum. Beide Datensätze werden mittels Geocodierung mit einem Datensatz der innerstädtischen Raumbeobachtung des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung verknüpft. Die Auswertung der Daten zeigt, dass Migrantenunternehmen vor allen Dingen in Stadtteilen zu finden sind, in denen Migranten unterrepräsentiert sind, ethnische Geschäftsmodelle äußerst selten genutzt werden und selbst in sogenannten "Migrantenvierteln" kein häufig anzutreffendes Geschäftsmodell sind. Die Ergebnisse der Analyse werden vor dem Hintergrund des ökonomischen Beitrags migrantischer Unternehmen für lokale Ökonomien diskutiert und zukünftige Forschungsrichtungen skizziert.
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77-97