Pluralistische Wirklichkeit und Verwaltungsrecht. Das Beispiel der baurechtlichen Verunstaltungsvorschriften.

Utz
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München

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ZLB: 2004/1446

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DI
RE

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Abstract

Die Auslegung und Anwendung von Rechtsvorschriften anhand der Kunstfigur des "Durchschnittsmenschen" ist unhaltbar. Für das Zivilrecht wird dies bereits zutreffend bilanziert. Im Verwaltungsrecht wird die Figur des "Durchschnittsmenschen" jedoch bei der Rechtsauslegung und Rechtsanwendung kaum infrage gestellt. Ursache für dieses Manko ist das häufig noch fehlende Problembewusstsein für die methodischen Grundprobleme und die sich aus ihnen ergebenden Folgefragen im Umgang mit pluralistischen Sachverhalten. Die Arbeit will dazu beitragen, dieses Problembewusstsein bei der Auslegung und Anwendung verwaltungsrechtlicher Vorschriften zu wecken. Sie setzt sich mit den methodischen Grundproblemen und den spezifisch verwaltungsrechtlichen Fragen im Umgang mit pluralistischen Sachverhalten auseinander. Die aufgeworfenen Fragen werden hierbei am Anschauungsteil der Verunstaltung im Baurecht durchgespielt. difu

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185 S.

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Rechtswissenschaften; 29