Integration von Neubürgern in dörflichen Strukturen am Beispiel der mittelhessischen Gemeinden Ebsdorfergrund und Lollar.
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DE
Erscheinungsort
Marburg
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ZLB: 2003/436-4
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DI
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Zusammenfassung
Wegen des massiven Abbaus von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft seit 1950 verließen viele Dorfbewohner ihr Dorf. Ortseigene Gemeinschaftsanlagen und Dorfläden mussten wegen des rückläufigen natürlichen Bevölkerungswachstums aufgegeben werden. Den landwirtschaftlich geprägten Dörfern wurde ein siedlungsstruktureller und wirtschaftlicher Entwicklungsrückstand zugeschrieben und daraus die Notwendigkeit einer zügig betriebenen Assimilation an die Stadt abgeleitet. Die zunehmende räumliche Mobilität der Bevölkerung begünstigte die kulturelle Überformung ländlicher Räume mit städtischen Werten, Verhaltensweisen und Lebensformen. Im Laufe der Suburbanisierung entstanden in vielen Dörfern am Rand des alten Ortskerns Neubaugebiete mit einer mehrheitlich gemeindefremden Wohnbevölkerung. Das Hauptaugenmerk der Arbeit richtet sich auf Orte, Gelegenheiten und Varianten der Integration von Neubürgern (in den fünf untersuchten Gemeinden), welche Funktionen diese in der Dorfgemeinschaft übernehmen und welche Faktoren Integration von Neubürgern wahrscheinlich machen. Räumlich richtet sich das Forschungsinteresse auf fünf Ortsteile in zwei Gemeinden aus den alten Bundesländern. Die Gemeinden liegen im Pendelbereich eines Oberzentrums und zählen weniger als 2.000 Einwohner. sg/difu
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VII, 139 S., Anh.