Heimat im Suburbanen? Zur Lebenswelt von Suburbaniten.

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Heidelberg

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ZLB: Kws 175/185

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Abstract

Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie Heimat in suburbanen Räumen konstruiert wird. Die Phänomene Heimat und suburbaner Raum sind in ihrer Begriffsvielfalt, inhärenten Dynamik und mangelnden Abgrenzbarkeit durch Ambivalenzen gekennzeichnet. Während der Fachdiskurs ein oft negatives Bild von der Suburbia zeichnet, nehmen die Bewohner diesen Raum als ihre Lebenswelt primär positiv wahr. So ist Heimat aus Sicht der sog. Suburbaniten ein pluraler und prozessualer Begriff, der auch als Aspekt räumlicher Einbettung und Aneignung Relevanz im alltäglichen Raum- und Zugehörigkeitsverständnis gewinnt. Die aus Leitfadeninterviews abgeleiteten Heimat-Kategorien (Heimat aus Heimaten, als Prozess, als (Wohn-)Ort sowie HeimArt statt Heimat) verdeutlichen, dass sich das Heimatkonstrukt durch multidimensionale Bedeutungszuschreibungen - die auch in wechselseitiger Bedingtheit stehen können - auszeichnet. Das "Typische" an Heimat im Suburbanen findet sich in spezifischen Handlungspraktiken mit Bezug zum Sublokalen, einem Fokus auf die Familie, das Heim und dessen (Aus-)Gestaltung wieder. Ob, wie und für wen suburbane Räume Heimat sein können oder müssen, wird abschließend diskutiert.

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S. 245-257

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RaumFragen: Stadt - Region - Landschaft