Quartiersbezogene kommunale Altenhilfeplanung. KDA-Eckpunktepapier für eine zukunftsgerechte Gestaltung der kommunalen Seniorenpolitik.

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Berlin

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ZLB: 2009/906

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Abstract

Das Papier fordert die Neuausrichtung kommunaler Altenhilfeplanung, die Abkehr vom einseitigen Ausbau stationärer Pflege hin zu mehr Wohnen und Teilhabe. Um Altenhilfe zukünftig weiter finanzierbar und bedarfsgerecht zu gestalten, braucht die kommunale Seniorenpolitik eine Neuausrichtung. Derzeit reagieren die Kommunen auf den demographischen Wandel noch zu häufig mit dem Ausbau professioneller und vor allem stationärer Versorgungsstrukturen. Dem KDA geht es generell um einen Paradigmenwechsel weg von der Schaffung reiner Versorgungsstrukturen, stattdessen hin zur Stärkung des "normalen Wohnens" und zur Stärkung von Mitwirkung und Teilhabe. Das sind die wesentlichen Elemente einer quartiersbezogenen Altenhilfe und Seniorenpolitik, die sowohl den Wünschen und Bedürfnissen der Bürger entspricht als auch die Kommunen entlastet. Es kommt zukünftig auf dezentrale Strukturen an: in den Versorgungsangeboten, die kleinteilig organisiert werden sollten, damit sich ältere Menschen darin orientieren und damit identifizieren könnten. Zum anderen gehe es um eine kleinräumige Organisationsstruktur. Diese sichere den sozialen Zusammenhalt und sei eine zentrale Voraussetzung für die Entwicklung von Eigeninitiative und generationenübergreifender gegenseitiger Hilfe, die in Zukunft so dringend benötigt werde.

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24 S.

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