Nach der Parallelgesellschaft. Neue Perspektiven auf Stadt und Migration.

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Bielefeld

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ZLB: Kws 25/179

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DI

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Abstract

Über Migration in Großstadtbezirken wird hegemonial verhandelt. Sogar Vororte geraten ins Visier. Marginalisierungsdiskurse sind hierbei mächtige Routinen, welche auf die Idylle negativ abfärben: Unversehens werden kleinräumige Gebiete als Parallelgesellschaft diskreditiert. Migrationsbewegungen können jedoch wesentlich für urbane Bildung sein. Anhand eines Bahnhofsviertels am Wörthersee zeigt der Autor, wie marginalisierungskritische Praxen die beschauliche "Heimat" aufwerten. Aus einer mehrheimischen Perspektive heraus rekonstruiert er Geschichten weltoffenen Flairs und korrespondierende Migrationserfahrungen. Statt dem Denken in Parallelgesellschaften wird so Diversität als Ressource sichtbar.

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249 S.

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Kultur & Konflikt; 8