Verkehrswirtschaftliche Ermittlung von Qualtitätsmaßstäben im Eisenbahnbetrieb.
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DE
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Aachen
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ZLB: 2000/642
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DI
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Abstract
Die Arbeit fragt, bei welchem Niveau von Wartezeiten der Gewinn für das Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen am größten ist, und wählt zur Beantwortung einen neuen Ansatz. Anhand der wartezeitabhängigen Kosten- und Erlösverläufe wird diejenige Streckenbelastung ermittelt, bei der ein betriebswirtschaftliches Optimum erreicht wird. Bei zunehmenden Zugzahlen steigen die Kosten des Fahrwegs überproportional, da der Anteil der wartezeitabhängigen Kosten zunimmt. Zugleich trifft das vermehrte Zugangebot nicht mehr auf eine im gleichen Maße steigende Nachfrage, da die zunehmenden Wartezeiten die Attraktivität der Eisenbahn für die Kunden und somit die Erlöse beeinträchtigen. Der Bereich, in dem die Erlöse aus dem Streckenabschnitt die Kosten überschreiten, wird in Anlehnung an seine Form Gewinnlinse genannt. Die Zahl der Züge an der Stelle mit dem höchsten Gewinn wird als Nennleistung bezeichnet. Zur Ermittlung der Gewinnlinse wurden verschiedene Modal-Split-Modelle für Personen- und Güterverkehr verwendet und um Spezifika des Bahnverkehrs erweitert. Ein wesentlicher Vorteil des neuen Verfahrens liegt darin, dass die Nennleistung unabhängig von der jeweiligen Methode zur Berechnung der Wartezeiten ermittelt wird. Anhand zweier Beispielstrecken wurde der neue Ansatz getestet. Nach diesen Ergebnissen gibt es kein scharf ausgeprägtes Gewinnmaximum, sondern einen breiten Bereich, in dem sich bei Variation der Zugzahlen der Gewinn nur wenig ändert. Vorläufig erscheint die Verwendung der Nennleistung als Maßstab für die optimale Zahl von Zügen auf einer Strecke als sinnvoll. goj/difu
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II, 118 S.