Störungen der Natur in der Sicht des Naturschutzrechts. Ein juristischer Beitrag zur Störungsbiologie.

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0943-383X

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IRB: Z 1830
ZLB: Zs 4358-4

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Abstract

Im Naturschutz wird häufig mit dem Begriff Störung von Individuen, Populationen, Biotopen oder Ökosystemen gearbeitet. In der Praxis des Naturschutzes hat sich so eine Störungsbiologie herausgebildet. Sie beeinflußt auch das Naturschutzrecht und könnte ihm zu größerer Effizienz verhelfen. Der Beitrag versucht einleitend, den unscharf verwandten Begriff Störung schärfer zu fassen. Er wendet sich danach der Frage zu, welche Grundlagen im deutschen Naturschutzrecht - Gebiets- und Artenschutz - sowie im internationalen Recht die Rechtsprechung vorfindet, wenn sie tatsächliche oder mögliche Störwirkungen anderer Nutzungen berücksichtigen will. Beispielhaft werden jeweils einschlägige Urteile mit den Grundzügen ihrer Begründung zitiert.

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Zeitschrift für Umweltrecht

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Nr.6

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S.289-298

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