Dezentralisation als Mittel vertikaler Gewaltenteilung überholt! Zugleich eine Besprechung der Arbeit von Wolfgang Roters, Kommunale Mitwirkung an höherstufigen Entscheidungsprozessen.

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SEBI: Zs 61-4
BBR: Z 121
IRB: Z 1014

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Zusammenfassung

Der Verfasser bespricht die von Wolfgang Roters vorgelegte Arbeit (,,Kommunale Mitwirkung an höherstufigen Entscheidungsprozessen - zur zukünftigen Rolle der kommunalen Selbstverwaltung im politisch-administrativen System der Bundesrepublik Deutschland'', Köln 1975) und unterzieht sie einer eingehenden, kritischen Würdigung Im Ergebnis sei die Roter'sche Darstellung, wie schon die Kommunaldebatte des Deutschen Bundestages gezeigt habe, verfassungsrechtlich nicht haltbar und allgemein politisch nicht durchführbar.Die Thesen Roters ließen Föderalismus und Dezentralisation im Verwaltungsbereich weitgehend leerlaufen, sie stellten jedoch einen mehr als beachtenswerten Beitrag zu einem zentralen Forschungsthema der Verwaltungswissenschaft dar.Dem Verfassungsystem der Bundesrepublik sei das von Roters vorgestellte kompakte Modell einer funktionaldifferenzierten Einheitsverwaltung fremd, es könne im Rahmen des Grundgesetzes keinen Platz finden, sondern passe für einen zentralistischen Einheitsstaat mit dekonzentrierten Basiseinheiten.

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Schlagwörter

Kommunale Selbstverwaltung, Mitwirkungsmodell, Verfassungsrecht, Gemeinderecht, Verwaltungsorganisation, Recht

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Deutsches Verwaltungsblatt, Köln 91 (1976), 10/11, S. 380-383, Lit.; Zus.

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Kommunale Selbstverwaltung, Mitwirkungsmodell, Verfassungsrecht, Gemeinderecht, Verwaltungsorganisation, Recht

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