Die Nickelaufnahme von Pflanzen aus verschiedenen Böden und Bindungsformen und ihre Prognose durch chemische Extraktionsverfahren.

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Berlin

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ZLB: 95/3902-4

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Abstract

Die Nickelaufnahme aus unterschiedlichen Böden und Bindungsformen wurde mit chemischen Extraktionen verglichen. NiCl2 erwies sich als am meisten verfügbar, gefolgt von künstlich Ni-angereichertem Schlamm. Sehr viel geringer war der Ni-Entzug aus Industrieschlämmen, Filterstaub und geogen Nihaltigen Böden. Weizen, Gerste, Raps und Senf nahmen nur geringe Ni-Mengen auf und zeigten auch keine Toxizitätssymptome. Spinat, Schnittsalat, Möhren, Kohlrabi und Hafer akkumulierten höhere Ni-Mengen und reagierten mit Ertragsdepressionen. Bohnen, Radies und Feldsalat wiesen besonders hohe Ni-Konzentrationen auf und wurden sichtbar geschädigt, wogegen Weidegras zwar viel Nickel aufnahm, aber keine Schadsymptome zeigte. Im Hinblick auf den geogenen Ni-Gehalt vieler Böden ist der Ni-Grenzwert von 50 mg/kg zwar unnötig streng, er kann aber wegen der bei anthropogenen Ni-Konzentrationen sehr viel größeren Phytotoxizität dennoch nicht höher angesetzt werden. Extraktionsmittel mit hohem Lösevermögen können die Ni-Verfügbarkeit ebensowenig widerspiegeln, wie dies die Ni-Gesamtgehalte tun. Gleiches gilt für Puffergemische, weil diese den pH-Wert der Böden bei der Extraktion verändern. Salzlösungen lassen dagegen die Pflanzenverfügbarkeit einigermaßen gut erkennen. Jedoch läßt sich unter Berücksichtigung von Bodeneigenschaften die Pflanzenverfügbarkeit recht genau abschätzen. difu

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197 S.

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Texte; 33/95