Raumordnungsbericht Nordhessen 1990.

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Kassel

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BBR: C 22 252

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BE

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Abstract

Die Region Nordhessen befand sich bis Ende 1989 sowohl innerhalb der Bundesrepublik als auch im Rahmen des EG-Wirtschaftsraumes in einer Randlage. Bis heute machen sich die damit verbundenen Nachteile (u.a. die schwierige Erreichbarkeit von Bezugs- und Absatzmärkten und von Produktions- und Dienstleistungszentren) durch besondere Schwächen in der Erwerbsstruktur, verbunden mit einer hohen Arbeitslosenquote, bemerkbar. Neben der weiteren Stärkung der Entwicklungsschwerpunkte Kassel und Fulda kommt daher vor allem dem Ausbau der Mittelzentren im ländlichen Raum als Versorgungs- und Arbeitsmarktzentren große Bedeutung zu. Die Mittelgebirgslandschaft Nordhessens bietet mit ihrer vergleichsweise wenig beeinträchtigten Umwelt Chancen für eine künftig dominierende Rolle des Erholungs- und Fremdenverkehrs. Die Wahrnehmung der wiedererlangten Mittelpunktfunktion erfordert neben einer gezielten Verbesserung der Wirtschafts- und Infrastrukturförderung vor allem auch grenzüberschreitende Kooperation und Regionalplanung mit den ebenfalls strukturschwachen Räumen Ostwestfalen, Südniedersachsen und Thüringen. - We.

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143 S.

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