Regionale Wertschöpfung von Waldenergieholz. Bottom-Up-Analyse ökonomischer Effekte von Unternehmens- und Verbraucherwertketten nach dem Stakeholder-Prinzip.

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Kassel

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Zusammenfassung

Die Studie kombiniert eine Bottom-Up-Analyse von Stoffströmen, Wertschöpfungsketten und ökonomischen Effekten. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine regionalspezifische Charakterisierung der Value Chains und eine regionale Datenerhebung. Um die Regionalität der Stoffströme darzustellen, wird der Energieholzverbleib in den Modellregionen untersucht und deren Selbstversorgungsgrad bzw. Versorgungsfunktion charakterisiert. Im Fokus stehen die ökonomischen Effekte der Unternehmens- und Verbraucherwertketten von Waldbesitzern, Händlern, Heizanlagenbetreibern und Verbrauchern. Ergebnis der Entstehungs- und Verteilungsrechnung ist die Nettowertschöpfung je Fm geerntetes Stückholz oder Hackholz. Ergänzend erfolgt eine Vergleichskostenrechnung, welche die Einsparung oder Mehrkosten des Verbrauchers im Vergleich zu einem Heizölreferenzsystem ermittelt. Als Ergebnis der Arbeit wird ein variierender Energieholzanteil am Waldholz von ca. 15-35 Prozent in Abhängigkeit von Waldbesitzart sowie Region ermittelt. Die Untersuchungen zur Regionalität der Stoffströme weisen Energieholz überwiegend als regionales Produkt aus. Allerdings können auch Regionen mit Versorgungslücken oder Versorgungsfunktionen identifiziert werden. Es werden u. a. Empfehlungen zum Rundholztransport in Dienstleistung, Rundholzverkauf an Händler und einer stärkeren Rationalisierung der Kette gegeben. Eine Hackschnitzelnutzung sollte insbesondere als Direktversorgung aus dem Wald erfolgen. Im Privatwald erweist sich die Eigenbedarfsverwendung von Energieholz mit einer Einsparung am bedeutendsten.

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IV, 331 S.

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