Gute Beschäftigungschancen im öffentlichen Dienst? Bedingungen und Strategien des Bremer Senats zur Gewinnung von Nachwuchskräften.
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DE
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Bremen
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BE
EDOC
EDOC
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Abstract
In den nächsten Jahren werden aufgrund des altersbedingten Ausscheidens einer großen Zahl von Beschäftigten trotz eines weiteren Personalabbaus viele Stellen im bremischen öffentlichen Dienst neu besetzt werden müssen. Weil sich das Arbeitskräfteangebot aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren verknappen wird und die Privatwirtschaft ebenfalls einen steigenden Bedarf an Nachwuchskräften hat, wird dies voraussichtlich zu einem verstärkten Wettbewerb um qualifiziertes Personal führen. Die Untersuchung fragt, wie der bremische öffentliche Dienst auf diese, für ihn neue Situation reagiert und beschreibt die personalpolitischen Strategien, die die Personalverantwortlichen des öffentlichen Dienstes in diesem Zusammenhang verfolgen. Dabei zeigt sich, dass die Verantwortlichen den Personalaustausch überwiegend als Chance begreifen, die Personalstruktur des bremischen öffentlichen Dienstes zu erneuern und sie den veränderten gesellschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Ausgehend von der Vorstellung, dass der öffentliche Dienst hinsichtlich seiner Zusammensetzung dem Querschnitt der Gesellschaft entsprechen soll, verfolgt man das Ziel, den langjährigen Trend zugunsten höherer Qualifikationen zu stoppen, indem der Anteil der Beschäftigten mit mittlerem Qualifikationsniveau wieder gesteigert werden soll. Hierdurch sollen zugleich die Anforderungen der Tätigkeiten und die Qualifikationen der Beschäftigten wieder besser in Einklang gebracht werden. In diesem Zusammenhang soll ebenfalls eine interkulturelle Öffnung vollzogen und der Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund auf ein Niveau gebracht werden, das deren Anteil an der Gesamtbevölkerung einigermaßen entspricht.
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48 S.
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Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen; 7