Theorie und Empirie kommunalen Wirtschaftsförderwettbewerbs. Eine Konkurrenzanalyse in den neuen Ländern.

Lindemann, Steffen
Nomos
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Datum

1999

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Herausgeber

Nomos

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Baden-Baden

Sprache

ISSN

ZDB-ID

Standort

ZLB: 2000/439

Dokumenttyp

Dokumenttyp (zusätzl.)

DI

Zusammenfassung

Basierend auf der empirischen Aufnahme realer Prozesse in der Wirtschaftsförderung der Gemeinden, zweier vom Autor in den neuen Ländern durchgeführten Befragungen über das Wettbewerbsverhalten der Wirtschaftsförderungsinstitutionen, wird eine Theorie zur Abbildung des kommunalen Wirtschaftsförderwettbewerbs in drei Phasen entworfen. In einer Rahmenplanungsphase fixieren die Gemeinden ihre langfristig strategische Ausrichtung, in der Verhandlungsphase erfolgt die Optimierung kurzfristig orientierter Interessen, und in der Umplanungsphase werden die langfristigen Planungen korrigiert. Mittels des Rahmenplanungsmodells, des Verhandlungs- und des Umplanungsmodells wird gezeigt, welchen Einfluss die Steuersätze der Gemeinden sowie der übergeordneten Gebietskörperschaften, die Kosten und Preise der kommunalen Vorleistungen, die Löhne, die Nachfrageverhältnisse der Unternehmen und die Subventionen auf die Verhandlungsergebnisse und die Entwicklung der Gemeinden haben. In den Modellen finden unterschiedliche Markt- und Wettbewerbsformen Berücksichtigung. Bestimmt wurden die Preiseffekte von Vergünstigungen für die Anbieter sowie die Nachfrager und von unterschiedlichen Instrumentarien kommunaler Förderung. Je nach dem, in welcher Marktform verhandelt wird und wer der Empfänger der Vergünstigung ist, können sich entgegengesetzte Preiseffekte ergeben. Die Effekte von Verhandlungspreisänderungen auf die Gemeindewohlfahrt werden dann bei dem Gemeinderat und der beauftragten Förderinstitution unterschiedlich bewertet. Dies kann zu divergierenden Strategien bei der weiteren Flächenplanung führen. goj/difu

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Schlagwörter

Zeitschrift

Ausgabe

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

412 S.

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Serie/Report Nr.

Schriften zur öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Wirtschaft; 102

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