Schulbau für eine neue Gesellschaft.

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

item.page.language

item.page.issn

0003-875X

item.page.zdb

item.page.orlis-av

IRB: Z 355
BBR: Z 343

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Rationalisierung der Schule predigte auf der Seite der Architekten ein anderer Berliner: der Stadtbaurat und Leiter des Amtes für Stadtplanung, Martin Wagner. Mit Nachdruck appellierte er an die Pädagogen, die Architekten bei der Planung nicht länger alleine zu lassen und ihnen endlich ein von betrieblichen Leerläufen bereinigtes Raumprogramm zu liefern. Sowohl den sozialen Nutzen, den er sich von der kostensteigernden Investition modernster Sanitär-, Sport- und Unterrichtseinrichtungen zur Erziehung "hundertprozentiger Vollmenschen" erhoffte, als auch die finanzielle Ersparnis durch Zusammenlegung verschiedener Schulen auf einem Bauplatz und das Planen mit flexiblen Grundrissen veranschlagte er als langfristigen volkswirtschaftlichen Gewinn. Wegen der allgemeinen Auszehrung der Republik nach 1929 konnte das meiste dieser Ideen kaum wirksam werden. Nur ganz wenig, wie etwa Max Tauts Schulkomplex in Berlin- Lichtenberg, der derzeit denkmalgerecht instandgesetzt wird, wurde unter diesen Prämissen tatsächlich gebaut.

Description

Keywords

Journal

Der Architekt (Stuttgart)

item.page.issue

Nr.9

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S.528-531

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries