Regionalwirtschaftliche Effekte von Freizeitgroßeinrichtungen. Eine methodische und inhaltliche Analyse.
Laßleben
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Laßleben
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DE
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Kallmünz
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ZLB: 4-2010/2583
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DI
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Abstract
Attraktionen spielen seit jeher eine zentrale Rolle im Tourismus. In den letzten Jahren haben sich jedoch Attraktionen in zunehmendem Maße - sowohl unter Berücksichtigung qualitativer als auch quantitativer Merkmale - stark verändert, auffällig ist beispielsweise die Zunahme gebauter Attraktionen. Auch die prinzipiell nicht anlagengebundenen Events, die häufig katalytische Wirkung auf Neu- und Umbaumaßnahmen zeigen, können als Attraktionen aufgefasst werden. Für diese zeitlich begrenzten Attraktionen gilt vergleichbares wie für Freizeitgroßeinrichtungen, denn auch bei den Veranstaltungen lassen sich weitgehende Veränderungen feststellen. Besonders deutlich ist, dass Freizeitgroßeinrichtungen immer häufiger sehr kapitalintensiv sind, nicht zuletzt weil auch die Reinvestitionszyklen immer kürzer werden. Während es jedoch für private Investoren vergleichsweise einfach ist nachzuweisen, ob eine Attraktion rentabel ist, entstehen wesentliche Schwierigkeiten, wenn nicht nur eine privatwirtschaftliche Perspektive eingenommen, sondern die Sicht auf die Destination erweitert wird. Eine derartige regionalwirtschaftliche Beurteilung muss nämlich zugleich auch Umwegrentabilitäten berücksichtigen, die durch einen erhöhten Konsum in der betreffenden Region entstehen, also indirekte Wirkungen. Die Studie zeigt Möglichkeiten auf, wie die von der Attraktion ausgehende bzw. ihr zuzuordnende Wertschöpfung, die die genannten Effekte berücksichtigt, im Idealfall zu erfassen ist und wie die Datengrundlage mit auf Computer gestützten Simulationen aufgewertet werden kann.
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155 S.
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Münchner Studien zur Sozial- und Wirtschaftsgeographie; 46