Schutz in der Exposition, Schutz für die Exposition – Wie man in transdisziplinären und transformativen Forschungsformaten mit Ungewohntem und erhöhter Aufmerksamkeit umgeht.

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Wiesbaden

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ZLB: A 265/45:2

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EDOC

Abstract

Um die Chancen transdisziplinären (und transformativen) Forschens auszuschöpfen, müssen sich alle Beteiligten auf Neues einlassen, z. B. durch die Übernahme von Aufgaben oder Rollen, die für sie unüblich sind. Daraus können für sie erstens ungewohnte Situationen entstehen, zu deren Bewältigung sie nicht einfach auf ihre professionellen Routinen zurückgreifen können. Zweitens sind sie dabei einer erhöhten Aufmerksamkeit durch Dritte (bis hin zur breiten Öffentlichkeit) ausgesetzt. Der Gedanke, dass sich die Beteiligten in solchen Projekten exponieren, wird im Beitrag anhand paradigmatischer Erfahrungen entfaltet und als Reflexionsfolie zur Verfügung gestellt. Der Beitrag bietet mit dem Thema der Exposition einen neuen Zugang, um Erfahrungen in transdisziplinären (und transformativen) Forschungsprojekten zu analysieren. Eine Reflexion über Expositionen kann in der Vorbereitung auf ein Projekt oder auf einzelne Projektaktivitäten von Nutzen sein. Sie hilft, ein Bewusstsein dafür zu erzeugen, welche ungewohnten Situationen für wen auftreten könnten, den Umgang damit zu planen und auch vorausschauend Schutzvorkehrungen zu ergreifen, d. h. Vorkehrungen, die die Beteiligten vor negativen Auswirkungen der Expositionen schützen.

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93-138

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